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	<title>zerfigkt &#187; Film</title>
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	<description>Neuer und noch langweiligerer Blog eines immer noch langweiligen Schriftstellers.</description>
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		<title>Crapneck</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 21:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roger B. Nigk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade Ken Park gesehen, an &#8220;Hey Man Nice Shot&#8221; von Filter denken müssen und einen Ohrwurm davon bekommen. Zur Abwechslung mal wieder ein kranker Film, haha. Drastisch dargestellt: ein urinierender Alkoholiker und ein ejakulierender Möchtegern David Carradine. Ja, verdammt, der ejakuliert wirklich! Komisch. Bei Pornos finde ich es nicht so abstoßend wie in einer filmerischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade Ken Park gesehen, an &#8220;Hey Man Nice Shot&#8221; von Filter denken müssen und einen Ohrwurm davon bekommen. Zur Abwechslung mal wieder ein kranker Film, haha. Drastisch dargestellt: ein urinierender Alkoholiker und ein ejakulierender Möchtegern David Carradine. Ja, verdammt, der ejakuliert wirklich! Komisch. Bei Pornos finde ich es nicht so abstoßend wie in einer filmerischen &#8220;Alltags&#8221;-Szene.</p>
<p>Ich kämpfe mich momentan durch die &#8220;Kino kontrovers&#8221;-Reihe. Hätt ich nur ein wenig mehr Zeit für eine solch sinnvolle Art der Zerstreuung! Stattdessen mach ich anderen Scheiß, ohne den ich auch könnt. Aber Filme alleine anzusehen ist doof. Natürlich kann man sich alleine viel sensibler auf das Gesehene einlassen, vielleicht hier und da eine Träne verdrücken (nicht bei mir! an den Stellen wo man weinen sollte, onaniere ich in meine halboffene Hose). Alleine schauen ist einfach doof! Keiner der bei den Sexszenen mit dir schmutzige Witze reißt oder die gezeigten Stellungen nachspielen will. Würde ich noch Skateboard fahren, könnte ich jetzt glatt die Anfangsszene mit Ken nachspielen&#8230;</p>
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		<title>Wie man Martyrs schaut</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 19:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roger B. Nigk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[In sich gekehrt]]></category>

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		<description><![CDATA[Du hast den Trailer gesehen, der dich neugierig gemacht hat. Im besten Fall hast du aber nur mal irgendwo gehört &#8220;Boah, der muss krass sein.&#8221; Such jetzt nicht nach weiteren Trailern. Tipp den Film nicht in YouTube ein, schon gar nicht in Google. Durchsuche keine Foren danach und lies keine Beiträge, über die du stolperst. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast den Trailer gesehen, der dich neugierig gemacht hat. Im besten Fall hast du aber nur mal irgendwo gehört <em>&#8220;Boah, der muss krass sein.&#8221; </em>Such jetzt nicht nach weiteren Trailern. Tipp den Film nicht in YouTube ein, schon gar nicht in Google. Durchsuche keine Foren danach und lies keine Beiträge, über die du stolperst. Freunde die den Film schon gesehen haben, sollen die Klappe halten (tonal und physiognomisch). Kein Wort über den Film! Nicht einmal eine filmbewertende Grimasse sollen sie schneiden!</p>
<p>Halte dir einen Abend frei, an dem du alleine und vollkommen ungestört bist. Je älter die Nacht, umso besser.</p>
<p>Guck dir den Film am Laptop oder PC an. Es ist einfach etwas vollkommen anderes den Bildschirm direkt vor der Fresse zu haben, als den Fernseher drei Meter vor einem im Eck. Die Lautsprecher zeigen direkt zu deinen Ohren. Der Volume-Regler ist dort, wo du ihn zum entspannten Heimatkomödien gucken nie hattest. Für das absolute Klangerlebnis, setzt du dir gute Kopfhörer auf. Laut drehen, Mann!</p>
<p>Du warst nochmal pissen, kacken und hast keinen Hunger oder Durst. Weg mit dem Popcorn, du bist nicht im Kino! Wenn noch nicht unlängst geschehen, schalt spätestens jetzt das Licht aus. Hock dich bequem auf deinen Arsch und drück auf Play. Glücklich bist du, wenn du französisch kannst. Untertitel lenken zu sehr vom Hauptgeschehen ab. Die deutsche Syncro ist jetzt nicht soooooo ultrakacke, mich hat sie aber doch sehr angekotzt. Im O-Ton soll das ganze nochmal einen Tacken intensiver rüberkommen.</p>
<p>Bevor ich&#8217;s vergesse, das Teil ist ein Horrorfilm, got it? Ein französischer Horrorfilm! Das ist kein Spaßkino hier. Das wurde geschaffen um dir einen dicken Schwanz in den Schädel zu rammen, der dir den zerebralen Tripper anhängen will. Lass die Finger davon wenn du nix verträgst! Für die, die immer noch nicht die Muffe bekommen haben:</p>
<p>Viel Spaß beim schauen &#8230;</p>
<p>.</p>
<p>.</p>
<p>.</p>
<p>Na? Gesehen? Falls nein, aber du möchtest das noch nachholen, lies nicht weiter. Falls ja bzw. nein, aber du möchtest den Film auch nie sehen, lies schon weiter.</p>
<p>&#8220;Torture Porn&#8221; wurde im Zusammenhang mit dem Film oft gaaaaaaanz laut geschrien. Ich kann es nicht bejahen. Zuviele atmosphärische Einbußungen hätte man in Kauf nehmen müssen, wenn die Kamera nicht so schonungslos gewesen wäre. Der Film hätte ohne Draufhalten einfach nicht richtig gewirkt. Es ging darum, die Grenze des Machbaren mit einem finsteren Grinsen anzupissen. Außen stehend. Mit Halberektion. Trotzdem kein Torture Porn! Außerdem war die Kameraführung an einer speziellen Stelle doch sehr gnädig. Glück gehabt, sag ich da nur.</p>
<p>Zu der Story kann man vieles sagen. Ob billig um die Gewalt herum konstruiert oder nicht, sie offenbart eine nette Interpretation. Abwegig fand ich das ganze auch nicht. Wer weiß ob ähnliches nicht schon tatsächlich so gemacht wurde? Aufwendig organisiert von unverschämt reichen Sadisten. Ach Schwachsinn! Im Film geht&#8217;s schon ein bisschen abstrus zu, aber wie schon mal gesagt: Man muss sich einfach drauf einlassen. Denn tut man&#8217;s in diesem Fall, bekommt man etwas zu sehen, das man so noch nicht gesehen hat. Und das sagt jemand, der sich auf Slaughtered Vomit Dolls einen runterholt und dem auch die August Underground Reihe mehr als nur ein wild umschriebener Begriff aus behinderten Filmforen ist. Bei Martyrs geht&#8217;s dir ans Hirn! Du kannst deine Augen auf den Bildschirm legen und nichts sehen. Oder du kannst wegschauen und trotzdem alles spüren. Wieder ein Regisseur der sein Publikum ficken will. Wieder aus Frankreich. Und wieder ein Film der dort ab 16 zu haben ist! Ich kapier&#8217;s nicht. Erste Prüfung ergab ein klares ab 18. Das ist in Frankreich mit einigen Restriktionen verbunden. Nur Pornos müssen darunter leiden. Da kommt die französische Kulturministerin daher und sagt <em>&#8220;Na, na! Prüft den schön noch einmal, ja?&#8221;</em> und voilà, plötzlich geht was vorher nicht ging. Hängt natürlich wie so oft mit Geldmacherei zusammen. Dennoch könnte man fragen, warum denn keine Amoklauf-Meldungen aus Frankreich zu uns rüberschwappen? So viel krankes Zeug was es bei denen zu sehen gibt! Ich hatte deswegen mit einem Freund eine kurze oberflächliche Diskussion darüber und er vertrat die Auffassung, dass nicht die Filme oder Gewaltspiele daran schuld seien, sondern die Medien, die jeden Amokläufer <em>&#8220;feiern&#8221;</em>. Wenn man bedenkt, dass meist nur die amokmäßig rumwichsen, die unter <em>&#8220;sozialer Querschnittslähmung&#8221;</em> leiden und keine andere Chance sehen irgendwie zu öffentlicher Aufmerksamkeit/Berühmtheit zu gelangen, nehmen sie es sogar in Kauf, nach ihrem Märtyrertod nichts mehr von diesem Hype mitzukriegen. Es reicht das Gefühl zu wissen, dass danach jeder sein Gesicht kennen wird. Anderen muss man zwanzig Jungfrauen im Paradies versprechen &#8230;</p>
<p>Jetzt könnte man sich noch fragen warum dann nie Frauen Amok laufen. Hm, mal kurz drüber nachgedacht kann das daran liegen, dass nur Männer diesen gewaltigen Druck verspüren, einen hohen Status zu haben und erfolgreich zu sein. Bei Frauen prägt sich das inzwischen natürlich auch immer weiter aus, aber die haben ja nicht so sehr mit Testosteron zu kämpfen wie wir, haha. Außerdem richten Frauen ihre Aggressionen &#8211; entstanden aus dem Unvermögen in der Welt bestehen zu können &#8211; oft nur gegen sich selbst. Sieht man ja an SVV und dem ganzen Kram. Männer hingegen geben immer nur den anderen die Schuld, egal bei was. <em>&#8220;Wäh, sie hat mich verlassen weil sie eine Schlampe ist.&#8221;</em> Sie hat dich verlassen weil du ein verficktes Weichei bist.  <em>&#8220;Wäh, ich krieg keine geilen Weiber weil meine Eltern so hässlich sind und ich es deswegen auch bin.&#8221;</em> Du kriegst keine Weiber weil du nicht mit Frauen reden kannst und einfach ein verficktes Weichei bist. <em>&#8220;Wäh, ich krieg keinen Job weil die Lehrer mir so verschissene Noten geben.&#8221;</em> Du hast verschissene Noten weil du statt lernen lieber im Internet gechattet und Ego-Shooter gespielt hast (wie so viele andere Menschen auch, die deswegen <em>nicht</em> Amok laufen) und das nach wie vor tust, statt deinen Arsch hochzukriegen. <em>&#8220;Wäh, ich hab keine Freunde nur weil ich nicht mit dem Strom schwimme.&#8221;</em> Du hast keine Freunde weil du erwartest, dass andere den ersten Schritt machen. Und du bist nicht nur zu blöd mit Frauen zu reden, du hast auch Schiss vor Fremden oder kriegst einfach nur dein Maul nicht auf. Dir fehlen einfach Social Skills, Mann! <em>&#8220;Wäh, ich kann in dieser Welt nicht bestehen weil das ganze System ein Arschloch ist und ich mich nicht unterwerfen will!&#8221;</em> Dir fehlt die männliche Tugend die Initiative zu ergreifen, Sachen in Angriff zu nehmen, Sachen zu ändern, dich anzupassen wo es sein muss und auf sympathische, charmante Weise DIR die Welt zu unterwerfen, statt umgekehrt! <strong>&#8220;Survival of the fittest&#8221;</strong>, motherfucker! Nicht die Stärksten überleben, sondern die Bestangepasstesten (was ein Wort, ey). Krieg dein Leben auf die Reihe, Depp! Es gibt so viele feige Weicheier die Selbstmord begehen OHNE andere mit in den Tod zu ziehen.</p>
<p>Zurück zu Martyrs. (krass wie weit man abdriften kann, wenn man etwas im Darm hat, das unbedingt rausmuss)</p>
<p>Der Film is krass, aber kein Meisterwerk, entgegen der Meinung vieler anderer. Schrotflintenschüsse bei denen die Getroffenen meterweit nach hinten fliegen, fuck off. Das haben schon die Mythbusters getestet, dass des net hinhaut! Dann das Blut aus der Halsschnittwunde im Regen und die Halsschnittwunde an der Leiche im Close-Up. Schlecht! Die Prügel gegen Anna, in der man diesen türsteherähnlichen Typen nur von hinten sieht. SCHLECHT! Wenn ich noch ein bisschen weiter nachdenk, fällt mir sicher noch mehr ein. Irgendein unnatürliches Verhalten in einer bestimmten Situation oder sonstwas. Zuviele Macken um wirklich ein Meisterwerk zu sein! Funny Games ist für mich ein Meisterwerk. Unabhängig vom Horror-Genre: Fight Club. American Beauty. Little Children. Meisterwerke! Martyrs ist keins. Leider. Großes, großes Leider. Genauso wie bei Inside. Viel, viel unnötige Kacke, die mit einer verkohlten Hand einmal quer über die Leinwand (im malerisch-künstlerischen Sinne) wischt.</p>
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		<title>Eden Lake</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 19:57:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roger B. Nigk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal Bock auf einen Horrorstreifen, der dich extrem unbefriedigt auf den Abspann starren lässt, obwohl das Ende einfach nur genial ist? Horror der mehr in der Psyche entsteht, als durch drastische Bilder (solche sind zwar vorhanden, aber schocken den &#8220;eingefleischten&#8221; Kranke-Filme-Fan nicht wirklich). Das ist wieder so ein Kandidat wie &#8220;Funny Games&#8221; in dem man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal Bock auf einen Horrorstreifen, der dich extrem unbefriedigt auf den Abspann starren lässt, obwohl das Ende einfach nur genial ist? Horror der mehr in der Psyche entsteht, als durch drastische Bilder (solche sind zwar vorhanden, aber schocken den &#8220;eingefleischten&#8221; Kranke-Filme-Fan nicht wirklich). Das ist wieder so ein Kandidat wie <em>&#8220;Funny Games&#8221;</em> in dem man sich selbst dabei ertappt, wie man sich unmoralische Sachen wünscht. Ich glaube nicht dass James Watkins so wie Michael Haneke den Zuschauern seinen dicken Mittelfinger ins Penisloch wuchten will, aber so richtig lieb hat er sie nicht. Wie sonst kann man so ein Ende da hinknallen! ARGH!!!!</p>
<p>Ein Film auf den man sich einlassen muss. Natürlich kann ich mein Einfühlungsvermögen ausschalten und nach ner halben Stunde dann auch genervt den Fernseher (bzw. PC). Aber dann entgeht einem was. Wie <em>Funny Games</em> etwas das man sich zusammen mit der Freundin reinzieht. Und dann sagt man <em>&#8220;Hey, hey, Kleines. Vergiss dieses verfickte Weichei da. Ich würd dich beschützen und gucken das alles klar geht. Jetzt nimm ihn in die Hand und massier ihn ein bisschen während wir weiterschauen. Aber zwick mich nicht wenn du mal wieder erschrickst, kay?&#8221;</em></p>
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		<title>He leaves us one masterpiece and tons of regrets</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 11:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roger B. Nigk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie immer bin ich spät dran mit irgendwas. Diesmal mit einem Gedenken an Rémy Belvaux, führender Kopf des Films &#8220;Man Bites Dog&#8221;, zu deutsch &#8220;Mann beißt Hund&#8221; (Originaltitel: C&#8217;est arrivé près de chez vous). Am 4. September 2006 hat er sich im Alter von 39 Jahren das Leben genommen. Warum weiß ich nicht. Wie weiß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie immer bin ich spät dran mit irgendwas. Diesmal mit einem Gedenken an Rémy Belvaux, führender Kopf des Films &#8220;Man Bites Dog&#8221;, zu deutsch &#8220;Mann beißt Hund&#8221; (Originaltitel: <em>C&#8217;est arrivé près de chez vous</em>). Am 4. September 2006 hat er sich im Alter von 39 Jahren das Leben genommen. Warum weiß ich nicht. Wie weiß ich auch nicht. Ich weiß nur, dass sein Film aus dem Jahre 1992 erschreckend viel Weitsicht hatte. Ein sehr eisiger Film. Sich breit machender Surrealismus rieselt wie Schneeflocken auf dich herab. Alles um dich herum wird weiß. Und wenn du aufstehst, das Zimmer verlässt und zurück zum Sofa schaust, kannst du sehen wo du gerade vorhin noch gesessen bist um dir einen sehr sozialkritischen Film reinzuziehen, den du dir eigentlich nur besorgt hast, weil er so brutal sei. Natürlich ist er brutal! Aber nur weil die Grenze zwischen Realität und Film eine sehr dünne ist. Tag für Tag sehen wir irgendwelche bescheuerten Reality-Formate, Dokumentationen über Rechtsextreme, Zuhälter, minderjährige Prostituierte und man fragt sich wann das Fernsehen so erfahrbar wird, dass man einfach ins Bild steigen kann um der ganzen Ungerechtigkeit ein Ende zu setzen, wenn es schon das Filmteam nicht tut (sonst riskieren sie ja die geilen Bilder die jeder sehen will). Werfen wir Torten auf die Verantwortlichen, so wie Rémy mit seinen Leuten einst auf Bill Gates.</p>
<p>Rémy, wir trinken einen Dead Baby Boy auf dich kranken aber genialen Wichser.</p>
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		<title>Haute Tension&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 20:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roger B. Nigk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[disrespects]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; High Tension, Switchblade Romance, nennt den Film wie ihr wollt. Ich hab ihn in der Uncut-Version gesehen und muss sagen, dass ich maßlos enttäuscht bin. Was ein Dreck! Ich mag brutale Filme nicht, in die man eine vermeintliche Storyline gesteckt hat, als wäre die Story ein Riesendildo und der Film ein Schlüsselloch. Wie viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; High Tension, Switchblade Romance, nennt den Film wie ihr wollt. Ich hab ihn in der Uncut-Version gesehen und muss sagen, dass ich maßlos enttäuscht bin. Was ein Dreck! Ich mag brutale Filme nicht, in die man eine vermeintliche Storyline gesteckt hat, als wäre die Story ein Riesendildo und der Film ein Schlüsselloch. Wie viel künstlerisches Potential man da verschenkt hat, ich könnte weinen! Aber eines konnte ich durch den Film lernen: Wenn man wirklich keine Ahnung hat, wie man um seine kranken Gedanken noch zusammenhängend eine Geschichte wickeln kann, greift man auf eine dissoziative Identitätsstörung zurück. Genial! Das merk ich mir für meinen Roman, wenn er denn irgendwann mal fertig wird. Ich muss sagen, Fight Club hatte für mich bisher das beste Schizophrenie-Thema. Haute Tension ist da irgendwie peinlich. Und das Ende ist wohl ein auf die letzte Seite des Drehbuchs getackertes, vollgerotztes Taschentuch &#8211; de forme parfaite!</p>
<p>Für alle die jetzt auf wikipedia nach dem Film suchen und sich fragen, warum der Streifen auf dem Sitges Festival drei erste Preise abgeräumt hat, wenn er doch so Scheiße ist: Die Preise sind verdient, die Story is&#8217; halt total behindert. Auch wenn Alexandre Aja als bester Regisseur gerühmt wurde, sein Drehbuch ist trotzdem nur Gülle.<a title="Sitges Festival Internacional de Cinema de Catalunya" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sitges_Festival_Internacional_de_Cinema_de_Catalunya"></a></p>
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