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Tag 6 – Abbruchtag

Donnerstag, 26. Juni 2008 | Autor: Roger B. Nigk

Fickt das. Meinem Piephahn geht’s wieder besser. Eigentlich war ich festen Entschlusses es noch ein bisschen länger durchhalten, aber ich hab’s mal wieder übertrieben. Wollte mir nur ne entspannende Penismassage verpassen, ohne die Absicht abzuspritzen. Um Himmels Willen, ich konnte ja nicht ahnen wie schnell mir da einer abging. Keine Chance irgendwas mit der Beckenbodenmuskulatur abzufangen.

“Tag 6″ stimmt übrigens nicht ganz. Wenn ich ehrlich bin, trägt der heutige Tag die Nummer 5 (trotzdem ein neuer Rekord für diesen Blog). Bin kurz nach dem 21.06. doch nochmal schwach geworden. Wichsen macht einfach zu viel Spaß! Masturbation ist die natürlichste Droge der Welt und sie kann schnell süchtig machen. Die Nebenwirkungen dieses Übels werden einem erst bewusst, wenn das Orgasmusgefühl aus dem Sex mit einer Frau, dem nach der Selbstbefriedigung stark hinterherhinkt. Das ist gefährlich und man will als Wichser plötzlich keinen Sex mehr, zumindest keinen herkömmlichen. Man braucht ein härteres Extrem, Tiergeräusche im Hintergrund, etwas bei dem man beim ficken blutet und losweinen muss, aber nicht aufhören kann zu stoßen, weil man alles so viel intensiver erlebt. Als würde man einen Fingertupfer vor dem Orgasmus in eine laufende Brotschneidemaschine vögeln. Gut fühlt sich das an.

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Einer der nächsten Einträge wird sich mit dem Tod meines Großvaters beschäftigen. Es gibt für mich noch ein paar Dinge die ich mir von der Seele schreiben will, nur weiß ich nicht, ob ich um dies zu tun jemals die richtigen Worte finden kann. Dafür brauche ich Zeit.

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Tag 4?!

Dienstag, 24. Juni 2008 | Autor: Roger B. Nigk

Is wirklich schon Tag 4? Keine Ahnung, ich zähl später mal. Aber eigentlich is es ja egal der wie vielte Tag es ist, cuz it’s …

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Tag 1 (der gestrige)

Sonntag, 22. Juni 2008 | Autor: Roger B. Nigk

Lasst mich mal kurz überlegen… Der YouTube-nix-gut-Tag-1 war der 19. Juni. Heute haben wir den … ? 22. Juni, okay. Natürlich musste ich das Experiment mal wieder abbrechen – dies nicht selbstverschuldet, aber zum Teil (ich hätte einfach nur “nein” sagen müssen). Es geht ja um die Genesung meines Piephahns, ihr habt das gelesen. Und da kann ich nicht einfach die Tage des Nicht-Wichsens ohne Unterbrechung weiterzählen nur weil wer anders mir einen … ihr wisst schon.

Gestern war also mein zweiter erster Tag im Rahmen des Experiments Nummer 2. Recht entspannt. Nachdem ich diese fiesen Hindernisse aus YouTube meistern konnte, bin ich wirklich davon überzeugt, die nächsten Tage nicht mehr zu wichsen, genauer gesagt: Meine Vorhaut nicht mehr hoch und runter über meinen wunden Eichelkranz und die 11 roten Punkte auf meiner Eichel zu schrubben, damit mein geschwollener Schwanz endlich heilen kann. Das könnte wirklich klappen, solange mir niemand seine “helfende Hand” reicht und meint den Dick, oh pardon, ich meine “das Deck” der (Achtung Wortspiel >>) Titanigk selbst schrubben zu müssen. Denn eine ausgestreckte (weibliche) Hand zum Gruß habe ich noch nie abgeschlagen. Ich mag einen festen Händedruck und kurze Fingernägel. Und ich mag es wenn ich jetzt mitten in einem Blog-Beitrag aufhöre zu schreiben um mich wie ein vom Laster überfahrener Bei-Rot-über-die-Ampel-Geher hinzulegen.

Müde.

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Tag 1 (YouTube nix gut)

Donnerstag, 19. Juni 2008 | Autor: Roger B. Nigk

Was stand ich heute knapp davor! YouTube entpuppt sich mir immer wieder aufs neue als wahre Goldmine für Onanisten! Richtig gelesen, ich spreche von YouTube, nicht von YouPorn. Für fast jeden Fetisch gibt es ausreichend Videomaterial und das auch noch ohne ein schlechtes Gewissen vor den Eltern haben zu müssen (“Was schaust du da?”, “YouTube-Videos.”, “Oh Gott sei Dank. Ich dachte schon du würdest Pornos gucken”).

Was saß ich heute vor dem Monitor, erregt wie zehn Pferde im tschechischen Big-Brother-Haus. Aber ich blieb standhaft, nicht nur in erektiler Hinsicht! Ich bin fest davon überzeugt, dass wenn ich die letzten Stunden dieses Tages ohne masturbieren hinter mich bringen kann, ich von meiner Wichssucht geheilt sein werde! Für immer? Hey, realistisch bleiben. Wäre zufrieden wenn ich nur alle drei Tage den Bischof polieren würde. Dennoch bin ich fest davon überzeugt dass ich meinen alten Rekord (waren’s vier Tage?) schlagen kann! Ich brauche nur genügend zu tun. Sobald mir langweilig ist, geht das Gewichse wieder los. Zu tun hab ich aber eigentlich genug, daran sollte es nicht scheitern. Bloß mach ich fauler Sack mal wieder nix! (für die bald anstehenden Klausuren)

Man müsste mich in eine Liebesschaukel hängen und mir fett in die Nüsse treten, jedes Mal wenn ich anstatt lernen an meinem Laptop etwas anderes mache, wie z. B. Videos gucken. eMails durchchecken und Blog-Beiträge schreiben sollten aber noch drin sein, ohne einen ganzen Tag dafür zu opfern, obschon dass keine Premiere bei mir feiern dürfte; zu oft ist das in meiner Blogger-Karriere schon passiert dass ich um 8 Uhr in der Früh meinen Blogger-Account öffne und ihn erst um 12 Uhr in der Nacht wieder schließe. (“obschon”, gerade fiel mir dieses Wort als Synonym für “obwohl” ein, kann mich aber nicht daran erinnern es jemals geschrieben zu haben … hab ich’s im Satz richtig verwendet?)

Na dann lern ich mal jetzt noch ein bisschen bevor meine Oma den Fernseher anwirft um Fußball zu schauen. Wünscht mir Spaß…

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Tag 0 (immer noch)

Mittwoch, 18. Juni 2008 | Autor: Roger B. Nigk

Eigentlich müsste ich jetzt über meinen Tag schreiben, hab aber keine Zeit mehr. Und morgen früh auch nicht. Was macht man als Blogger dann? Genau! Man lässt das Experiment erst morgen beginnen und holt sich nochmal kräftig einen runter. Blöd gedacht, findet ihr? Bloß eine Ausrede weil ich wieder schwach war? Möglich. Meine roten Punkte bluten dafür jetzt. Das sollte mir Strafe genug sein. Scheint als müsste ich kurz vorm Schlafengehen eine Slipeinlage von einer meiner Tanten ausleihen um mein Laken nicht rot zu machen. Wenn das was mir gerade die Beine runterläuft mit der Menstruation gleichzusetzen ist, könnte ich das keine fünf Tage hintereinander aushalten und das auch noch im 28-Tage-Rhythmus. Respekt an euch Ladies! Jetzt weiß ich auch warum ihr immer so derbe gepisst seid wenn ihr die Tage habt. (Countdown zum bösen Kommentar der Freundin, die mir für diese Aussage gerne den Kopf runterreißen möchte … 3 … 2 … 1 …)

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Wichsverbot Teil 2 – Tag 0 (Analorgasmus)

Mittwoch, 18. Juni 2008 | Autor: Roger B. Nigk

Meine Damen und Herren, liebe Kinder,

herzlichst Willkommen zum Nachfolger des hochfrequentiert gelesenen “Das Experiment”, auf der Straße bekannt unter dem Namen Wichsverbot! FÜR ALLE NEUEINSTEIGER: Es geht darum dass ich in (fast) täglichen Blog-Beiträgen meine Erfahrungen mit selbstauferlegtem Wichsverbot dokumentiere. Ich nehm’s vorweg, diesmal wird masturbativ gefastet weil das Köpfchen meines bestens Stücks 11 schmerzhafte rote Punkte hat, die beim urinieren nässen und umgekehrt (erstmals beschrieben hier). Warum fange ich das Experiment mit Tag 0 an? Hm nunja, das liegt daran dass mein Arschloch juckt (erstmals beschrieben siehe oberen Link). Aber fangen wir von vorne an.

Gestern kam ich ja fast nicht aus dem Bett raus vor lauter Rückenschmerzen. Was macht man also an so einem Tag? Liegen und sitzen, in den Übergängen möglichst schmerzfrei bewegt. Sitzen ist dabei die für das Experiment gefährlichere Variante. So hatte ich nämlich unweigerlich meinen Laptop vor der Nase und ist doch klar dass man als Mann die selbige dann nicht aus Porno-Web-Seiten halten kann. Konnte mich jedoch gerade noch in Zaum halten und lenkte mich mit dem Schreiben des gestrigen Blog-Beitrags ab. Danach lernte ich ein bisschen für die Schule, empfing unerwartet einen Anruf meiner Freundin und versuchte kurz vor ihrem ebenfalls unerwarteten Besuch mich unter abstrakten Bewegungen in eine Hose und einem Pullover zu zwängen. Wäre zwar gewiss nicht das erste Mal dass ich jemanden in Unterhose die Tür geöffnet hätte, nein, nein; die Zeugen Jehovas, GEZ-Nervensägen und diverse Lieferboten hatten schon die Ehre. Weiter gedacht wäre es ja sogar noch weniger schlimm vor der Freundin in Unterhosen zu stehen, als vor einem Fremden, das stimmt schon. Ähm, wie soll ich euch die Situation aber nur in den richtigen Worten veranschaulichen, will ja nicht unappetitlich klingen. Verfassung, Inhalt und Aussehen meiner Unterhose waren halt einfach nicht so ganz umweltfreundlich, außer man hätte sie zum Düngezweck in den Blumenkasten am Fenster vergraben.

Nach dem stark entspannendem Besuch meiner Liebsten, versuchte ich weiter für die Schule zu lernen. Betonung liegt auf “versuchte”. Was störte mich? Nein, diesmal keine Riesenerektion trotz Damenbesuchs. Es war das Arschjucken! UNERTRÄGLICH! Dieser Ausschlag zwischen Arschloch und Sack, ich hab ihn gestern schon erwähnt. Was war ich verzweifelt. Erinnert ihr euch noch an das Schmirgelpapier? Das hab ich über den Fußboden ausgerollt, mit Klebeband fixiert und bin in tief hockender Stellung im Vorwärtsgang drübergetappst, mit Kimme am Schmirgelpapier, so wie das Hunde am Boden machen wenn ihnen der Arsch juckt. Gebessert hat sich dadurch nix. Im Gegenteil! Also schnappte ich mir spontan eine alte Gabel mit Essensresten vom Schreibtisch und stocherte wie wild drauf los. Schöne Erleichterung. Es war punktgenaueres Kratzen möglich, viel präziser als mit Schmirgelpapier. Und ich stocherte und stocherte, kratzte und schabte stundenlang. Dieses schöne Gefühl beschlagnahmte alle Funktionen meines Körpers weswegen ich bald nichts mehr anderes tun konnte, als mich kurz vor jeglichem Muskelversagen in der stabilen Seitenlage direkt vor die geschlossene Tür meines Zimmers zu legen, damit keiner ohne weiteres den Raum betreten konnte. Dann passierte es! Zuerst sah ich’s auf dem Teppich, cremig weiß. Kurz darauf noch von meiner Penisspitze tropfend. Nennt man wohl Analorgasmus. Irgendwie musste ich es über mein Perineum (zu Deutsch “Damm”, liegt zwischen Anus und Skrotum, genau dort wo’s bei mir juckt) geschafft haben, die Prostata zu überreizen. Komisch, bei heimischen Selbstversuchen die auf sowas abzielten, konnte ich nie Erfolge erzielen. Das einzige was mir auffiel ist, dass mein Ständer ein klein wenig länger und fester wurde, immer wenn ich auf den Damm drückte. Wie fühlt sich nun so ein Analorgasmus an? Verdammt, ich weiß es nicht! Ich bemerkte es erst als es zu spät war. Bemerkenswert war nur, dass das Sperma nicht aufhörte zu fließen und eine Pfütze machte, für deren Aufnahme ich beim unterm-Schreibtisch-wichsen mindestens vier anstatt der üblichen zwei Taschentücher gebraucht hätte. Deshalb war der gestrige Tag nun Tag 0, was bedeutet dass der heutige Tag Numero Uno ist. Den beschreib ich dann morgen oder vielleicht noch heute vor dem zu Bett gehen. Und jetzt hört auf daran zu denken aufzustehen um in der Küche euer Essbesteck zu vergewaltigen! Außer ihr arbeitet in einem piekfeinen Restaurant wo die Bonzen ein- und ausgehen. Aber dort bitte erst nach dem Abwasch, nicht dass ihr vom angelutschten Besteck krank werdet.

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