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Der alles zerfickende Jahresbückfick 2008

Mittwoch, 31. Dezember 2008 | Autor: Roger B. Nigk

Der 20. Februar 2008 war der Tag an dem ich meinen ersten Beitrag in diesem neuen Blog veröffentlichte, den mir ein mir sehr verehrter ehemaliger FOS-Freund sponserte. Was ist dann passiert? Mir fällt nix ein.
Ich habe eine Klausur des frisch gewechselten Studiengangs geschoben. Opa ist im April nach längerem Krebsleiden in einer Palliativstation verstorben, kurze Zeit nachdem ich die Nachtwache an seinem Bett beendete. Dann habe ich im Sommersemester eine weitere Klausur geschoben und die, die ich zuvor nicht mitschrieb, glorreich versemmelt.
Ich habe viel Geld für mein Hobby ausgegeben. Ich litt in den Semesterferien fünf Wochen lang an einer schweren Form des Pfeiffer Drüsenfiebers.
Den Rekord meines Nicht-Wichsen-Experiments habe ich locker gebrochen, ohne es in diesem Blog dokumentiert zu haben. Gerade steht meine Oma schnaufend neben mir am Fenster und will dass ich ihr helfe, weil sie gleich umfällt oder so.

Ich nehme eine Menge Frust mit ins neue Jahr. Perspektivlosigkeit bleibt. Innere Anspannung und Stress sowieso. Und der wöchentliche Gang zum Psychotherapeuten, der bleibt wohl auch. Am Nullpunkt stehen strengt ziemlich an. Geht ziemlich in die Waden, wisst ihr …

Guten Rutsch. Frohes Neues.

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Fröh – öh – lichäh Weih – nacht üh – ber – aaaalllll

Mittwoch, 24. Dezember 2008 | Autor: Roger B. Nigk

An die Rapper: Frohe Rhymenachten!

An die Metaler: Frohe Schreinachten!

An die Bodybuilder: Frohe Wheynachten!

An die Schleimer: Frohe Schleimnachten!

An die Weiber: Frohe Weibnachten!

An die Feinde: Frohe Feindnachten!

An die vielen Verehrerinnen: Frohe Masturbationsweihnachten! Und natürlich frohe Weinnachten.

An alle:

FROHE WEIHNACHTEN!

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Weg damit!

Dienstag, 2. Dezember 2008 | Autor: Roger B. Nigk

- mal wieder für Insider -

Ja, ja. Leute vermissen den harten Scheiß in meinem Blog. Andere wollen wieder was Nachdenkliches. Beide Lager muss ich enttäuschen. Habe zu wenig Zeit! Und ich bin – oh Wunder – mal wieder krank. Kurzes Update:

Ein Teil meiner letzten Studio-Investition muss, trotz seiner auf dem Papier wie maßgeschneiderten Features, wieder zurück zum Händler. Wenn ich sage “Treiberprobleme ohne Ende”, wisst ihr was gemeint ist. Sowas kann echt an die Substanz gehen, wenn nichts so hinhaut wie man’s gern hätte.

Die nächste Alternative ist gute 200 Öcken teuerer, dafür aber auch altbewährt (oft kopiert und nie erreicht). Treiber und Support ist top. Professionelleres Drum-Recording fällt damit flach, wird aber – sobald es gewinnbringend eingesetzt werden kann – durch eine (scheiß teuere) Hardware-Erweiterung möglich sein. Bis dahin bleibt es entweder bei rotzigem Proberaumklang oder sehr aufwendiger Erstellung durch diverse Plug-Ins, die nur bei genauem Hinhören als “nicht echt” enttarnt werden können.

Es gab in letzter Zeit ein paar wenige Anfragen auf Demoproduktion und Aufnahmehilfe. Tut mir Leid euch diesbezüglich absagen zu müssen. Alternativ gibt es ein paar Möglichkeiten auf günstige Studio-Sessions, insbesondere für Studenten. Schreibt mir und ich gebe euch nen kurzen Fingerzeig in Richtung Konkurrenz. Das aber nur weil ich so arschgefickt nett bin.

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One Year

Sonntag, 30. November 2008 | Autor: Roger B. Nigk

Für große Reden habe ich grade keine Zeit. Wir wissen beide dass ein Jahr schnell vergehen kann. Was uns zwei anbelangt, weiß ich nicht ob es schnell vergangen ist. Ich weiß aber, dass es oft lustig war, teilweise sehr traurig, manchmal laut, oft leise, jedoch immer schön. Das soll sich niemals zwischen uns ändern, und wenn … dann nur zum besseren…

Ich küss deine Seele, mi vida.

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Schmerzhafte Investition

Montag, 17. November 2008 | Autor: Roger B. Nigk

- für Insider -

Gestern eine für mich extrem hohe Investition getätigt. Im Vergleich zu richtigen Recording-Studios sind 1.500 € vielleicht nur Peanuts, in meinem Fall sind sie ein kleines Risiko, vor allem weil vorher schon einige Euronen aus dem Fenster flatterten (ihr erinnert euch, der PC war Schrott). Etwas weitsichtig gedacht kommt noch ein Live-Mikrophon für 190 Flocken dazu. Hiesige Veranstalter schmeißen dir meistens das muffige SM58 hin und die Leute am Mischpult bearbeiten dann nicht die Frequenzen, bei denen es nötig wäre. Lieber gleich ein Mikro das auch bei schlechtem Mix die eigene Stimme gut präsentiert und durchsetzbar macht.

Meine Pläne sind groß. Ich bin sehr motiviert, habe in den letzten zwei Tagen die Sachen beendet/angefangen, die ich zuvor zwei Jahre vor mir herschob. In den Semesterferien wird gearbeitet, gespart und fleißig Beziehungen geschaffen. Den Studentenstatus werde ich mir voerst noch erhalten. Von acht Klausuren, werden dieses Semester zwei geschoben. Alles mal wieder recht kompliziert, aber wenigstens sehe ich das Studium nicht mehr als letzte Rettung. Ich werde mehr auf mein Innerstes hören, die Wege einschlagen die mir sinnvoll erscheinen und mich voll auf neue Herausforderungen einlassen.

Auslöser für meinen riesigen Tatendrang war ein eMail-Gespräch mit meinem FOS-Liebling (neben Hydeeh Hyde natürlich;) Mic, den ich schon im Stillen bewunderte, als ich ihn noch gar nicht richtig kannte. Er kämpft für seine Träume und Visionen und tut immer das, was er selbst für richtig hält, ungeachtet aller Unkenrufe. Er ist durch Höhen und Tiefen, hat der Verzweiflung und Perspektivlosigkeit lange in die Augen geschaut. Doch kein Fall ist tief genug, als dass er nicht wieder aufstehen könnte, obwohl es oft so unendlich schwer fällt und auf weite Strecken sinnlos erscheint. Solange man sich bei alledem nicht fragen muss “Wozu mach ich das überhaupt?”, ist alles in Ordnung. Falls Mic sich diese Frage aber doch stellen muss, so wird seine Antwort sein “Für mich selbst!”, und das ist das Wunderbare daran. Wer kann das schon ehrlich von sich behaupten? Etwa diejenigen, die Jahr für Jahr in ihrer Komfortzone stagnieren, Dienst nach Vorschrift machen, nicht zu viel, nicht zu wenig, gerade mal genug um ein möglichst stressfreies Leben leben zu können? “Ihr Leben ist relativ sicher und bequem, aber tot.”, heißt es. Ein Mann wächst nur an Herausforderungen. Wie oft ertappt man sich selbst dabei, dass man solchen Herausforderungen feige aus dem Weg geht? Nah an seine Grenzen gehen und sie langsam ausweiten. Sich vor seine Ängste stellen und sie fest umarmen. Das unbehagliche Gefühl einatmen. Und spüren wie die Leere aus dem Körper weicht…

“(…) ich glaube fest daran, dass jeder das machen kann, was er möchte, es kommt nur darauf an, was zu opfern er/sie bereit ist!”
- Mic

“Wenn du die Scheiße hinter dir gelassen hast, kann dir kaum noch irgendeine Scheiße was anhaben!”
- Der Nachbar

“Ein Mann muss bereit sein, sein Lebensziel hundertprozentig zu verfolgen, sein Karma zu erfüllen oder aufzulösen, und dann die jeweilige Lebensform loszulassen. Er muss die Phasen ertragen können, in denen er nicht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll, und er muss abwarten können, bis eine neue Vision oder eine neue Zielstellung auftaucht. Dieser Wechsel zwischen Zyklen starker, zielgerichteter Aktivität und Phasen, in denen er nicht weiß, was zum Henker gerade los ist, sind für einen Mann, der sich von karmischen Schichten befreit und in die Wahrheit entspannt, etwas vollkommen Normales.”
- David Deida

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Coming Soon: Schmerzhafte Investition

Samstag, 15. November 2008 | Autor: Roger B. Nigk

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Sonntag, 21. September 2008 | Autor: Roger B. Nigk

Ich seh ja selbst dass ich wieder in meinen bloggerischen Tiefschlaf gefallen bin. Würde gerade in diesem Moment aber nicht mein Laptop-Akku verrecken, würde ich euch davon erzählen wie ic

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Eye gotta quezzztschon

Donnerstag, 11. September 2008 | Autor: Roger B. Nigk

Fast jeder sollte wissen dass ich schön übersichtlich die Suchbegriffe aufgelistet bekomme, die ihr kranken Menschen in Suchmaschinen eingebt um wenige Klicks später unverständlicherweise auf meinem Blog zu landen. Dass dabei echt abgefahrenes Zeug zu lesen ist, scheint vorhersehbar.

All die Fragen die euch hier nicht beantwortet wurden, möchte ich im nächsten Blogbeitrag für immer aus der Welt schaffen, denn seid ehrlich, auf den anderen Google-Seiten habt ihr auch nichts gefunden was euch aus eurer beschissenen Lebenssituation befreien könnte. Bleibt dran und ich helfe euch!

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Planlos

Donnerstag, 4. September 2008 | Autor: Roger B. Nigk

- Eintrag für Insider und enge Freunde-

Irgendwie scheint es mir, als würden alle wichtigeren Pläne meines Lebens, stets durchkreuzt. Ich möchte eine Ausbildung machen, habe aber gegen Typen mit weit schlechteren Noten das Nachsehen. Ich möchte Wirtschaftsinformatik studieren, muss aber BWL. Medizinische Informatik wird urplötzlich angeboten, ich studiere aber gerade Wirtschaftsinformatik, wo ich anfangs aus welchem Grund auch immer drei Matrikelnummern bekomme und dadurch mit großen Problemen zu kämpfen habe, was ich hier nicht weiter ausführen will. Dann bekomme ich das beschissene Pfeiffersche Drüsenfickerfieber und liege fast einen ganzen Monat flach. Danach möchte ich die Musikkarierre endlich mal pushen (ab dem Alter von 25 wird es schwer einen Major-Deal zu bekommen) kann aber nichts machen weil die Festplatte des PCs im Studio in dem ich arbeite, gerade dabei ist sich umzubringen. Es existiert zwar ein Backup, aber das ist leider ein paar wenige Tage zu alt was bedeutet, dass einiges an Arbeit wahrscheinlich verloren geht und im schlimmsten Fall unangenehme Kosten im Tausenderbereich auf uns zukommen werden (plus Verzichtskosten da ein eventueller Werbeauftrag wahrscheinlich nicht angenommen werden kann, Gott sei Dank ohne Konventionalstrafe ;) .

Mich nervt das alles gerade tierisch. Die unbeantworteten eMails werden nicht weniger. Die Pläne für meine Zukunft auch nicht. Die werden halt nur immer durchkreuzt oder zu lange aufgeschoben. Lernen sollte ich auch schön langsam mal. Zwei Programmier-Klausuren im kommenden Semester nachzuholen. Nicht gut, vor allem weil einige Vorlesungen die ich haben werde, auf diese Programmierkenntnisse aufbauen. So viel zu tun und so wenig Zeit.

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You and me are here alone, face flat along the edge of the glass

Dienstag, 15. Juli 2008 | Autor: Roger B. Nigk

Steck gerade im Prüfungszeitraum der FH weswegen ich bis Ende dieses Monats nicht mehr viel schreiben werde. Bis ich wieder richtig da bin, nehmt doch noch an der Umfrage auf der rechten Seite teil, falls ihr das nicht schon habt. Für alle Abergläubischen: Nein, ihr müsst nicht sterben wenn ihr ehrlich seid und auf “Nein” klickt.

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