Beiträge vom » November, 2009 «

Fünf Tage

Sonntag, 29. November 2009 | Autor: Roger B. Nigk

Ein fünftägiges Glücksgefühl reicht aus um dich ins Grab zu bringen. Ich werde es wagen. Fünf Tage vom Gück zerfickt. Komplett offline zu sein, wird mir dabei helfen. In diesem Sinne …

Man sieht sich Samstag in der Hölle. :)

Thema: Allgemein | 3 Kommentare

23 Uhr und der Himmel ist blau

Freitag, 27. November 2009 | Autor: Roger B. Nigk

Vielleicht dresch ich jetzt profane Phrasen die jeder schon kennt. Vielleicht. Trotzdem will ich sie jetzt loswerden.

Was ist Glück und warum will es jeder? Ich weiß nicht was Glück ist und ich weiß auch nicht warum ich danach strebe. Kann man ein richtiges Glücksgefühl überhaupt aushalten? Drei Tage und man muss in die Irrenanstalt, fünf Tage und man stirbt an plötzlichem Herzversagen. Wenn jeder für sich selbst sein eigenes persönliches Glück definiert, warum kann er nicht sehen, dass dieses Glück an einer vor ihm baumelnden Schnur befestigt wurde, eine Schnur, die an einem Stock hängt, ein Stock, der ihm durch die Schädeldecke gewachsen ist.

Nur Masochisten streben nach Glück! Ich bin kein Masochist, meistens jedenfalls. Ich bin auch nicht harmoniesüchtig. Nicht mehr. Scheiß auf Harmonie! Ich brauch das Gute und Böse in und an mir. Das einzige was ich sein möchte ist zufrieden. Danach sollte jeder von uns streben, nach Zufriedenheit. Und das ist wirklich nicht schwer diesen Zustand zu erreichen, lernt man, sich auch über kleine Dinge zu freuen. Nicht jeder Tag wird der schönste eures Lebens, aber es sind Tage an denen ihr sagen werdet: “Ich fühle mich wohl in meiner Haut. Ich kann in die Tiefe meiner Selbst hineinhören und mich am Klang meiner inneren Spieluhr erfreuen. Ich kann meine Ohren für alles öffnen was auf mich einprasselt und voll Liebe meine Arme für eine Umarmung offen halten, komme wer will. Ich kann mich fallen lassen und dem Tod dabei ins Auge lachen. Ich kann zufrieden mit mir sein.”

Ich kann mich morgen von einem liebevollen Menschen verabschieden, ihn vielleicht nie wieder in meinem ganzen Leben sehen, aber mich doch durch die Erinnerung an ihn, für eine lange Zeit begleitet fühlen. Ich wünsche dir alles Gute.

Wir tragen das Glück, das wir unser ganzes Leben lang suchten, schon die ganze Zeit in uns und waren nur zu verblendet um es zu sehen.”

Thema: In sich gekehrt | 3 Kommentare

Weil’s inzwischen alle drei Wochen bei mir passiert …

Dienstag, 24. November 2009 | Autor: Roger B. Nigk

… hier ein kleiner Blog-Beitrag dazu.

Im Internet gibt es eine an dieser Stelle nicht näher beworbene Seite, durch die man online Telefonstreiche machen kann. Lustig. Man sucht sich ein Szenario aus, z. B. Nutte will ihr Geld, ruft über die Internetseite jemanden an und kann per Mausklick verschiedene vorgefertigte Satzbausteine erklingen lassen. So sagt die Nutte “Hallo, ich bin Chantal.” und wenn der Angerufene sagt “Kenn ich nicht.” lässt man Chantal sagen “Doch, du kennst mich” usw. Ihr versteht schon wie’s gemeint ist. Bezahlt man nun Geld für den Scheiß, hat man Zugriff auf mehrere Szenarien, kann die Telefonanrufe mitschneiden und sich als MP3 runterladen. Mitschneiden geht ohne große Probleme auch so (durch externes Routing, DirectWire etc), nur sind die Telefonanrufe zeitlich begrenzt, wenn man nichts dafür ausgeben will. Um anderen auf den Sack zu gehen, reicht die Zeitspanne allerdings vollkommen aus.
Jetzt greifen einige Vollidioten auf diesen Spaß zurück, nehmen die Telefonanrufe auf und laden es auf YouTube oder sonstwo hoch. Naja, nicht so schlimm, könnte man meinen. Nur, jetzt gibt es in manchen Szenarien den Satzbaustein, der sinngemäß lautet “Aber das ist doch ihre Nummer, oder?” und dann klickt man auf die Ziffern 0 bis 9. Jetzt hört schlimmstenfalls jeder Wichser, der das auf YouTube sieht, den Namen des Angerufenen (in Deutschland meldet man sich ja höflich mit dem Nachnamen, nicht wahr?) und dessen Telefonnummer. Und wer weiß was die Betreiber der Seite noch so mit den Telefonaten machen, die sie ja sicherlich auch selbst mitschneiden. Vielleicht auswerten und empfindliche Daten teuer weiterverkaufen? Who gives a shit. Ich mach das jedenfalls schon immer am Telefon so:
Nennt mich paranoid, aber ich melde mich nie mit meinem Namen. Bei mir gibt es oft nur ein “Ja?” oder “Was gibt’s?” oder selten “Hallo.” Werde ich jetzt gefragt wer dran sei, frage ich “Wen wollen Sie denn sprechen?” Wird mir das nicht gesagt, gibt es für mich keinen Grund das Telefonat fortzuführen und ich beende das ganze freundlich. Bin ich nicht der gesuchte Ansprechpartner, sage ich “Tut mir Leid, da haben Sie sich verwählt.” und bin ich der Ansprechpartner sage ich “Um es vorweg zu nehmen, was auch immer Ihnen passiert ist, das war mein böser Zwilling.” Der Anrufer ist ja ohnehin schon im Vorteil, da er meine Nummer weiß. Vielleicht noch auf dasoertliche.de danach suchen und man hat die Anschrift (Gott sei Dank nicht bei mir). Ich bin allgemein da etwas vorsichtiger, da ich mit meiner Oma zusammenlebe und sie die meiste Zeit alleine ist. Eigentlich ist es ja schon total behindert, dass ich sowas hier schreibe. Ich meinte natürlich, nein, meine Oma ist nicht die meiste Zeit alleine. Sie chillt ständig mit unseren Rottweilern Hanny und Nanny auf der Couch und guckt 9Live. Um diesen inhaltlich nicht ganz runden Blog-Beitrag urplötzlich zu beenden:

Hey, du dreckiger Arschficker, der du alle drei Wochen diesen Scheiß bei mir abziehst! Ich werde meine Nummer sperren lassen und dann is’ es vorbei mit “Ich mach vollkommen unlustige Telefonstreiche mit Stimmen-Samples damit mich keiner beim stöhnen hört wenn ich abspritze”. Wünsch dir, dass ich nie rausfinde wer du bist, weil ich dir sonst dein dummes Arschloch aufreißen und mit beiden Beinen voran reinspringen werde. Comprehende?!

EDIT: Gar nicht bemerkt dass ich hiermit meinen 100. Beitrag für den zerfigkt-Blog überschritten habe…

Thema: Allgemein, disrespects | 3 Kommentare

Ruhrpott AG – Schwingungen

Sonntag, 15. November 2009 | Autor: Roger B. Nigk

Was ein Track. Großes Danke an den Uploader.

Aphroe (dritte Strophe) haut mich wie immer total um. Schande, dass er “Kavaliersdelikt” nicht endlich mal droppt. Dadurch werden die Erwartungen einfach zu groß und man wird am Ende enttäuscht. Vielleicht.

Thema: Musik | 3 Kommentare

Cobweb 2.0

Samstag, 14. November 2009 | Autor: Roger B. Nigk

Wordpress, Blogspot, Twitter, MySpace, lokalisten, Facebook, das studiVZ mit all seinen Verästelungen … heutzutage gewähren viele Leute über das Internet tiefe Einblicke in ihr Privatleben. Über Sinn und Unsinn lässt sich streiten. Ein gewisser Exhibitionismus spielt natürlich eine Rolle, meist aber nur eine überdrehte Selbstdarstellung (oder man ist ganz der Langweiler und gestaltet sein Profil nur soweit, dass Freunde einen finden können, so komplett ohne Provokation und Fäkalhumor). Aus der Sicht eines Arbeitgebers ist das verlockend. Man hat zehn Bewerbungsmappen am Schreibtisch liegen und bemüht mal munter den “Karrierekiller” Google oder loggt sich z. B. im studivz in ein Fake-Profil ein, um munter gaffen zu können. “Oho, er ist in einer ‘Blackjack, Koks und Nutten’-Gruppe und findet, dass eine Frauenbewegung gut ist, solange sie im Rhythmus bleibt. Und diese Bilder! Scheint sich oft die Kante zu geben, der Bub. Achja, ich war auch mal so jung. Aber für den Job als Bankkaufmann kann ich den nicht nehmen!” Ich empfinde zutiefste Verachtung…

Nicht gegenüber dem absoluten Schwachmaten, der sich im Internet nicht zu präsentieren weiß, sondern gegenüber dem Arbeitgeber bzw. Personalverantwortlichen, welcher aufgrund von einem Web-2.0-Profil eine Entscheidung fällt. Was zum Fick vergibt Eier an Eunuchen, damit man sich einfach so in einen klar abgesteckten privaten Bereich zum heimlichen rumschnüffeln einloggen kann? Natürlich hat man z. B. im studiVZ die Möglichkeit freizugeben, was man auf einem Profil als Nicht-Freund sehen darf, trotzdem! Ich finde es eine bodenlose Frechheit Leuten im Internet hinterherzuspionieren, nur weil es geht! Eine leicht wellige Parallele zur Stasi macht sich vor meinem geistigen Auge breit. In welcher Gesellschaft leben wir, in der man Privates nicht von Beruflichem trennen darf? Sicher gehen Privat und Beruflich ab einer gewissen Position Hand in Hand, doch ich für meinen Teil, der seinen Beruf nicht als höchstes Lebensziel ansieht, verlange eine klare Trennung! Zu hören, dass man es als Unternehmer gutheißt, das Web 2.0 zum spannen (nicht spammen) zu benutzen, ist für mich ein Tritt in die Weichteile. Nur weil es geht, muss man es nicht tun! Ich könnte auch in das vorhanglose Fenster meines Nachbarn schauen, tu’s aber nicht. Ich könnte dem streunenden Kater meines Nachbarn nachts in den Arsch ficken, tu’s aber nicht. Ich kann davon träumen, aber ich muss es deswegen nicht tun.

Der Umgang im Internet braucht gewisse Umgangsformen, so wie sie auch im Real Life gewünscht sind. Es ist einfach schlechter Stil, sich mir nichts dir nichts in ein fremdes virtuelles Wohnzimmer zu setzen und sich alles anzuschauen/anzuhören was in Reichweite ist, dazu noch heimlich. Absolut schlecht wird mir allerdings erst – wie schon gesagt – wenn der Arbeitgeber aufgrund irgendeiner verfickten Internetpräsenz eine Entscheidung darüber fällt, ob er jemanden einstellt oder nicht, obwohl dieser jemand in keinem rechtsradikalen Forum unter dem Namen “Kinderschänder81″ angemeldet zu sein scheint. Warum machen wir es uns immer so verfickt einfach ein Urteil über andere Menschen zu fällen? Wozu gibt es im Berufsleben eine Probezeit? Warum gibt man dem Bewerber nicht wenigstens die Chance auf ein Vier-Augen-Gespräch? Warum muss man überhaupt online anderen Leuten nachschnüffeln (egal ob privat oder beruflich)? Geht es um Doktoranden, kann ich mir vorstellen, dass man sich im Internet erkundigt, was sie an wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlicht haben. Aber wer ZUM FICK schmeißt eine Bewerbungsmappe weg, weil studiVZ – das Riesenarschloch – so geweitet ist, das jeder sehen kann, ob der Blinddarm schon rausgeschnitten wurde und ob der Stuhl auch keine verdächtigen Verfärbungen aufweist!!!???!!!?!

Roger, relax.

Was ich sagen will: Stellt nicht jeden Scheiß unter eurem Namen ins Internet. Passt auf wo ihr euch anmeldet, vor allem mit einer E-Mail-Adresse, in der euer voller Name erkennbar ist. Ich weiß von mindestens vier fremden Leuten, die ein einziges Mal in meinem Blog ein Kommentar abgegeben haben, wie sie aussehen und wo sie wohnen. Durchschnittliche Suchzeit: zwei Minuten. Seid froh dass ich kein verrückter Serienkiller bin, oder noch schlimmer, der Chef des Unternehmens bei dem ihr euch mal bewerben wollt, um euch ein halbwegs angenehmes Leben zu ermöglichen. Und ja, ich schnüffel auch im Internet herum! Auf wie viele Bilder von ehemaligen Mitschülerinnen ich mir schon einen runtergeholt habe … ich könnt’s nicht sagen ohne mich einer sehr peinlichen Situation auszusetzen.

Thema: disrespects | 4 Kommentare

Crapneck

Sonntag, 8. November 2009 | Autor: Roger B. Nigk

Gerade Ken Park gesehen, an “Hey Man Nice Shot” von Filter denken müssen und einen Ohrwurm davon bekommen. Zur Abwechslung mal wieder ein kranker Film, haha. Drastisch dargestellt: ein urinierender Alkoholiker und ein ejakulierender Möchtegern David Carradine. Ja, verdammt, der ejakuliert wirklich! Komisch. Bei Pornos finde ich es nicht so abstoßend wie in einer filmerischen “Alltags”-Szene.

Ich kämpfe mich momentan durch die “Kino kontrovers”-Reihe. Hätt ich nur ein wenig mehr Zeit für eine solch sinnvolle Art der Zerstreuung! Stattdessen mach ich anderen Scheiß, ohne den ich auch könnt. Aber Filme alleine anzusehen ist doof. Natürlich kann man sich alleine viel sensibler auf das Gesehene einlassen, vielleicht hier und da eine Träne verdrücken (nicht bei mir! an den Stellen wo man weinen sollte, onaniere ich in meine halboffene Hose). Alleine schauen ist einfach doof! Keiner der bei den Sexszenen mit dir schmutzige Witze reißt oder die gezeigten Stellungen nachspielen will. Würde ich noch Skateboard fahren, könnte ich jetzt glatt die Anfangsszene mit Ken nachspielen…

Thema: Film | 6 Kommentare

24

Samstag, 7. November 2009 | Autor: Roger B. Nigk

Wenigstens als Überschrift macht’s was her. Könnte man doch glatt eine Fernsehserie draus machen.

Thema: Allgemein | 5 Kommentare

Das Schweinegerippe…

Dienstag, 3. November 2009 | Autor: Roger B. Nigk

… hat wie erwartet keine Schweinegrippe. Natürlich nicht. Der Arztbesuch war nur eine Ausrede um den Vormittag blau machen zu können.

Ich trage mal wieder viele Gedanken in mir, habe aber weder die Zeit, noch die geeigneten Worte um sie in diesen Blog zu pressen. Entschuldigt das bitte. Nur so viel: Ich habe so meine Probleme mit Autoritäten. Zu wenig angepasst, noch zu sehr Rebell.


Guter Text. Googlen.

Thema: Musik, Weichei-Wehwehchen | 2 Kommentare