The Big Flow of the Pig Flu
Sonntag, 25. Oktober 2009 | Autor: Roger B. Nigk
Meine Tante schlief noch als ich kam, um ihren Keller für eine Bandprobe vorzubereiten. Sie hat fünf kleine Töchter und da ich ja für mein Leben gerne Frauen herumkommandiere, sollten sie alle mit anpacken. Natürlich musste der Papa der Kleinen auch ran, obwohl er sichtlich verschnupft war. Bazillenschleuder, dachte ich mir.
Es war wirklich heftige Arbeit den Keller aufzuräumen, nach zwei Stunden war jedoch alles geschafft. Zum Abschluss wollte ich meine Cousinen noch mit ausgiebigen Ghetto-High-Fives loben, da stand auch schon meine Tante schlaftrunken im Türrahmen und rief “Nein, nicht High-Five!” Sie schickte die gesamte Baggage zurück in die Wohnung. Ihr Ehemann hatte sich schon unlängst verzogen. Fußball lief im TV. “Der Arzt hat gerade angerufen, sie hat Schweinegrippe.”
… fuck …
Im Laufe des Tages stellte sich heraus, dass noch eine zweite die Schweinegrippe hätte. Frisch aus der Schule importiert. Ich habe sowieso schon den saisonal normalen Schnupfen. Jetzt aber die Schweinegrippe zu bekommen wäre schlecht. Vor allem, weil ich mit meiner 80-jährigen Oma zusammenlebe und da schon eine normale Grippe gefährlich werden kann. Die Frage lautet allerdings, wie viele haben sie schon und wissen’s nur nicht.
Nun ist es also wirklich möglich, dass eure liebe Schweinelippe die Schweinegrippe hat. Und ich dachte mir, wenn es Marylin Manson nach unserem letzten Sex nicht schaffen konnte mich anzustecken…
Morgen lasse ich mich testen. Ich darf nicht in die Arbeit, soll aber von zuhause aus mein Unwesen treiben. Von den Desinfektionsmitteln die ich mir besorgt habe, könnte ich mich bis an mein Lebensende besaufen (was dann wenige Minuten nach Verzehr dieser Mittel wäre). In diesem Sinne…
(ich hätte wohl doch auf meine Oma hören sollen als sie sagte “Räum dein Zimmer auf! Sieht aus wie im Schweinestall!”)





Och nööö… Nicht auch das noch.
“Sie hat fünf kleine Töchter und da ich ja für mein Leben gerne Frauen herumkommandiere, sollten sie alle mit anpacken.” Ich will DIE ANDERE Geschichte lesen!!!
Gerne, aber welche Geschichte denn genau?
Das wird Ihr krankes Hirn (pardon! Nehmen Sie es bitte als Kompliment!) doch irgendwie zusammenkriegen, bei einem Anfang wie “Sie hat fünf kleine Töchter und da ich ja für mein Leben gerne Frauen herumkommandiere, sollten sie alle mit anpacken.” irgendwas für m e i n krankes Hirn zu erzählen… Sie wissen schon, de Sade und so….