Eden Lake
Mittwoch, 16. September 2009 | Autor: Roger B. Nigk
Mal Bock auf einen Horrorstreifen, der dich extrem unbefriedigt auf den Abspann starren lässt, obwohl das Ende einfach nur genial ist? Horror der mehr in der Psyche entsteht, als durch drastische Bilder (solche sind zwar vorhanden, aber schocken den “eingefleischten” Kranke-Filme-Fan nicht wirklich). Das ist wieder so ein Kandidat wie “Funny Games” in dem man sich selbst dabei ertappt, wie man sich unmoralische Sachen wünscht. Ich glaube nicht dass James Watkins so wie Michael Haneke den Zuschauern seinen dicken Mittelfinger ins Penisloch wuchten will, aber so richtig lieb hat er sie nicht. Wie sonst kann man so ein Ende da hinknallen! ARGH!!!!
Ein Film auf den man sich einlassen muss. Natürlich kann ich mein Einfühlungsvermögen ausschalten und nach ner halben Stunde dann auch genervt den Fernseher (bzw. PC). Aber dann entgeht einem was. Wie Funny Games etwas das man sich zusammen mit der Freundin reinzieht. Und dann sagt man “Hey, hey, Kleines. Vergiss dieses verfickte Weichei da. Ich würd dich beschützen und gucken das alles klar geht. Jetzt nimm ihn in die Hand und massier ihn ein bisschen während wir weiterschauen. Aber zwick mich nicht wenn du mal wieder erschrickst, kay?”
Thema: Film | Ein Kommentar




