French Kiss
Donnerstag, 9. April 2009 | Autor: Roger B. Nigk
Was macht man als passionierter Blogger kurz nach Mitternacht wenn die Porno-Streams zu langsam laden? Man schreibt einen Blog-Beitrag. Ernsthaft, wäre meine Internet-Verbindung nicht so grottenschlecht und die Porno-Seiten auf denen ich abhäng nicht so gut besucht, gäbe es hier keinen einzigen Blog-Beitrag.
Ich bin ja nun seit einigen Wochen wieder berufstätig, zwar nur als Praktikant, aber immerhin. Da gehen mir natürlich wieder eine Menge Fragen durch den Kopf. Diese Fragen tun das mit dreckigen Fußballschuhen. Die wischen sie sich am Frontallappen meines Gehirns ab. Seitdem fühl ich mich wie ein an Morbus Pick erkrankter Schiffschaukelbremser: Vollkommen verwahrlost, ohne Antrieb und Lust auf irgendwas. Hans-Jörg Butt hatte die Stollen nur im Gesicht, sagte mir die BILD-Zeitung. Ich spüre die Spitzen großflächig auf der käsigen Oberfläche meines Denkorgans verteilt. Und so stapfen sie weiter durch meinen Schädel. Stipf – Stapf – Stopf – durch den Kopf. Meine Hirnhaut muss ausschauen wie die Bettbezüge in einem Raucherpuff. Total durchlöchert.
Diese Fragen beschäftigen mich den ganzen Tag. Ich kann kaum arbeiten weil ich so sehr bemüht bin mir selbst Antworten zu geben. Was macht ein französischer Hardcore-Stripper wenn er auf einem Junggesellinnenabschied vor 59 gewaltbereiten Frauen einfach keinen hochbekommt? Die eine Hälfte knackt schon mit den Fingerknochen und die andere lacht ihn aus, weil er einen kleinen Blutpenis hat, der sich erst steif in voller Größe zeigt. Wie geht er vor um nicht sein Gesicht oder unter Umständen sogar sein Leben zu verlieren? Klemmt er sich ein Baguette zwischen die Beine? Und was macht er wenn die Hässlichste von ihnen immer wieder auf die Bühne hüpft und in die schlaffe Wurstbeilage des Baguettes beißen will? Darf er ihr dann ins Gesicht schlagen? Falls ja, nur mit dem Penis oder sind auch Distanz-gewährende Fußtritte erlaubt? Oder noch schlimmer: Was ist wenn er die Perle unter den Kackbrocken gefunden hat, nach kurzem Gewichse einen strammen Ständer bekommt, diese Perle sich aber nicht den BH ausziehen lassen möchte!? Ich würde sie von der Bühne “stoßen”, mitten rein in das feuchte Etwas der Hässlichsten, das weit aufgespreizt einen übelriechenden Gestank im Raum verbreitet. Apropos Gestank: Was passiert wenn dem Stripper ein lauter Furz entfleucht? Vielleicht noch ein Feuchter, voll ins Gesicht der zukünftigen Braut, die gerade mit der Zunge “Ich liebe dich!” in und um seine Rosette schreibt. So ein Alleinunterhalter hat’s echt schwer! Da sind mir die letzten Wochen in denen ich mich über meine Arbeit beschwert habe echt peinlich. Könnte ich all mein Wehklagen nur zurücknehmen! Is’ einfach so: Kennt man jemanden dem’s noch viel beschissener geht, hält man lieber die Klappe bevor man kapiert dass man doch nicht so schlecht dran ist wie man tut.
(überlegt mal wie Scheiße es dem Stripper gehen muss wenn er seine Erektion einfach nicht lange halten kann oder wenn er viel zu früh abspritzt und ein kleiner süßer Yorkshire-Terrier dadurch sein Augenlicht verliert … will gar nicht dran denken …)
Thema: crackbrained | 4 Kommentare




