Beiträge vom 18. Juni 2008

Tag 0 (immer noch)

Mittwoch, 18. Juni 2008 | Autor: Roger B. Nigk

Eigentlich müsste ich jetzt über meinen Tag schreiben, hab aber keine Zeit mehr. Und morgen früh auch nicht. Was macht man als Blogger dann? Genau! Man lässt das Experiment erst morgen beginnen und holt sich nochmal kräftig einen runter. Blöd gedacht, findet ihr? Bloß eine Ausrede weil ich wieder schwach war? Möglich. Meine roten Punkte bluten dafür jetzt. Das sollte mir Strafe genug sein. Scheint als müsste ich kurz vorm Schlafengehen eine Slipeinlage von einer meiner Tanten ausleihen um mein Laken nicht rot zu machen. Wenn das was mir gerade die Beine runterläuft mit der Menstruation gleichzusetzen ist, könnte ich das keine fünf Tage hintereinander aushalten und das auch noch im 28-Tage-Rhythmus. Respekt an euch Ladies! Jetzt weiß ich auch warum ihr immer so derbe gepisst seid wenn ihr die Tage habt. (Countdown zum bösen Kommentar der Freundin, die mir für diese Aussage gerne den Kopf runterreißen möchte … 3 … 2 … 1 …)

Thema: Das Experiment 2 | 2 Kommentare

Wichsverbot Teil 2 – Tag 0 (Analorgasmus)

Mittwoch, 18. Juni 2008 | Autor: Roger B. Nigk

Meine Damen und Herren, liebe Kinder,

herzlichst Willkommen zum Nachfolger des hochfrequentiert gelesenen “Das Experiment”, auf der Straße bekannt unter dem Namen Wichsverbot! FÜR ALLE NEUEINSTEIGER: Es geht darum dass ich in (fast) täglichen Blog-Beiträgen meine Erfahrungen mit selbstauferlegtem Wichsverbot dokumentiere. Ich nehm’s vorweg, diesmal wird masturbativ gefastet weil das Köpfchen meines bestens Stücks 11 schmerzhafte rote Punkte hat, die beim urinieren nässen und umgekehrt (erstmals beschrieben hier). Warum fange ich das Experiment mit Tag 0 an? Hm nunja, das liegt daran dass mein Arschloch juckt (erstmals beschrieben siehe oberen Link). Aber fangen wir von vorne an.

Gestern kam ich ja fast nicht aus dem Bett raus vor lauter Rückenschmerzen. Was macht man also an so einem Tag? Liegen und sitzen, in den Übergängen möglichst schmerzfrei bewegt. Sitzen ist dabei die für das Experiment gefährlichere Variante. So hatte ich nämlich unweigerlich meinen Laptop vor der Nase und ist doch klar dass man als Mann die selbige dann nicht aus Porno-Web-Seiten halten kann. Konnte mich jedoch gerade noch in Zaum halten und lenkte mich mit dem Schreiben des gestrigen Blog-Beitrags ab. Danach lernte ich ein bisschen für die Schule, empfing unerwartet einen Anruf meiner Freundin und versuchte kurz vor ihrem ebenfalls unerwarteten Besuch mich unter abstrakten Bewegungen in eine Hose und einem Pullover zu zwängen. Wäre zwar gewiss nicht das erste Mal dass ich jemanden in Unterhose die Tür geöffnet hätte, nein, nein; die Zeugen Jehovas, GEZ-Nervensägen und diverse Lieferboten hatten schon die Ehre. Weiter gedacht wäre es ja sogar noch weniger schlimm vor der Freundin in Unterhosen zu stehen, als vor einem Fremden, das stimmt schon. Ähm, wie soll ich euch die Situation aber nur in den richtigen Worten veranschaulichen, will ja nicht unappetitlich klingen. Verfassung, Inhalt und Aussehen meiner Unterhose waren halt einfach nicht so ganz umweltfreundlich, außer man hätte sie zum Düngezweck in den Blumenkasten am Fenster vergraben.

Nach dem stark entspannendem Besuch meiner Liebsten, versuchte ich weiter für die Schule zu lernen. Betonung liegt auf “versuchte”. Was störte mich? Nein, diesmal keine Riesenerektion trotz Damenbesuchs. Es war das Arschjucken! UNERTRÄGLICH! Dieser Ausschlag zwischen Arschloch und Sack, ich hab ihn gestern schon erwähnt. Was war ich verzweifelt. Erinnert ihr euch noch an das Schmirgelpapier? Das hab ich über den Fußboden ausgerollt, mit Klebeband fixiert und bin in tief hockender Stellung im Vorwärtsgang drübergetappst, mit Kimme am Schmirgelpapier, so wie das Hunde am Boden machen wenn ihnen der Arsch juckt. Gebessert hat sich dadurch nix. Im Gegenteil! Also schnappte ich mir spontan eine alte Gabel mit Essensresten vom Schreibtisch und stocherte wie wild drauf los. Schöne Erleichterung. Es war punktgenaueres Kratzen möglich, viel präziser als mit Schmirgelpapier. Und ich stocherte und stocherte, kratzte und schabte stundenlang. Dieses schöne Gefühl beschlagnahmte alle Funktionen meines Körpers weswegen ich bald nichts mehr anderes tun konnte, als mich kurz vor jeglichem Muskelversagen in der stabilen Seitenlage direkt vor die geschlossene Tür meines Zimmers zu legen, damit keiner ohne weiteres den Raum betreten konnte. Dann passierte es! Zuerst sah ich’s auf dem Teppich, cremig weiß. Kurz darauf noch von meiner Penisspitze tropfend. Nennt man wohl Analorgasmus. Irgendwie musste ich es über mein Perineum (zu Deutsch “Damm”, liegt zwischen Anus und Skrotum, genau dort wo’s bei mir juckt) geschafft haben, die Prostata zu überreizen. Komisch, bei heimischen Selbstversuchen die auf sowas abzielten, konnte ich nie Erfolge erzielen. Das einzige was mir auffiel ist, dass mein Ständer ein klein wenig länger und fester wurde, immer wenn ich auf den Damm drückte. Wie fühlt sich nun so ein Analorgasmus an? Verdammt, ich weiß es nicht! Ich bemerkte es erst als es zu spät war. Bemerkenswert war nur, dass das Sperma nicht aufhörte zu fließen und eine Pfütze machte, für deren Aufnahme ich beim unterm-Schreibtisch-wichsen mindestens vier anstatt der üblichen zwei Taschentücher gebraucht hätte. Deshalb war der gestrige Tag nun Tag 0, was bedeutet dass der heutige Tag Numero Uno ist. Den beschreib ich dann morgen oder vielleicht noch heute vor dem zu Bett gehen. Und jetzt hört auf daran zu denken aufzustehen um in der Küche euer Essbesteck zu vergewaltigen! Außer ihr arbeitet in einem piekfeinen Restaurant wo die Bonzen ein- und ausgehen. Aber dort bitte erst nach dem Abwasch, nicht dass ihr vom angelutschten Besteck krank werdet.

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