Wie’s dazu kam (Teil 2)

Mittwoch, 5. März 2008 |  Autor: Roger B. Nigk

Fortsetzung des Blog-Beitrags “Wie’s dazu kam (Teil 1)”

An meine viele Groupies: Beruhigt euch, in meinem letzten Beitrag habe ich ein bisschen übertrieben. Natürlich war die Eichel rot und großflächig abgeschabt, aber meine Fähigkeit einen Steifen zu bekommen ist – wie ich gerade eben über der BILD-Zeitung wieder feststellen konnte – in keinster Weise beeinträchtigt. Ganz im Gegenteil, jetzt bekomm ich sogar viel früher einen Ständer weil die nachgewachsene Haut des “Glans penis” viel zartfühlender geworden ist. Aber das kann euch notgeilen Fotzen sowieso egal sein, außer ihr seid Gott und dazu in der Lage, mir nach vollzogenem Geschlechtsakt drei … nein, VIER Wünsche zu erfüllen. Denn ein Wunsch wäre der, dass ihr diesen Beitrag hier zuende lest.

Meine lieben Blog-Besucher, ich kenne euch nicht, deshalb kann ich auch nicht wissen welche Erfahrungen ihr schon mit eurem Geschlechtsorgan machen durftet. Mir persönlich kommt es so vor, als sei das Geschlechtsorgan an sich, extrem regenerativ. Es dauerte nur wenige Tage und meine durch Schmirgelpapier traumatisierte Eichel war wieder topfit. Eine vergleichbare Wunde am Finger hätte die Heilmechanismen meines Körpers dagegen viel länger gefordert. Ist das wissenschaftlich belegt oder bilde ich mir das nur ein? Der elfte Finger heilt schneller als die restlichen zehn?

Wie mir ein Freund erzählte, musste er vor Jahren eine etwas kompliziertere Genital-Verwundung durchleiden. Seine damalige Fick-Freundin holte ihm einen runter und wie bei mir, spürte auch er keinen Schmerz. Erst am nächsten Tag, als sie nebeneinander aufwachten, bemerkten sie das blutige Malheur in seinem Intimbereich. Ich kann mich nicht mehr erinnern mit wie vielen Stichen es genäht wurde, kann durchaus sein dass man es auch “nur” klammern musste. Auf den Punkt gebracht, er kam nach kurzer Zeit auf den gleichen Gedanken wie ich, nämlich dass so ein kaputter Penis verdammt schnell heilt.

Was bringt uns dieses Pseudo-Wissen? Wenn schon nicht empirisch belegt, so können wir doch eine neue Denkweise daraus ziehen: Wir sollten alle Penis sein! Das klingt haarsträubend, wie viel Wahrheit steckt jedoch in dieser Aussage. Machen wir unseren Kopf zur empfindlichen Eichel. Nicht immer mit dem Kopf durch die Wand lautet die Devise. Suchen wir uns die salzig-süßlichen, engen, feuchten Spalten des Lebens, in die wir uns stürzen können! Ich habe keine Lust mehr auf Stress, den riesigen Scheißhaufen an Problemen und Gedanken an den Tod. Leben macht das Leben lebenswert! Was wäre Leben ohne Penis? Kein Leben. Was wäre Penis ohne Leben? Kein Penis. Seien wir Penis und suchen wir uns dunkle Tunnel in denen wir auf und ab springen können bis wir Sperma kotzen. Und wenn wir einmal das falsche Loch wählen und vollgeschissen werden, wird es uns egal sein, weil wir uns durch die stetige Reibung gut fühlen! Fallen wir dann einmal über Schmirgelpapier und haben das Eichel-Gesicht halb weggerissen, macht nichts! Drei Tage Heilung und wir sind besser als zuvor! Seid euer eigener Penis, meine Freunde! Egal wie lang oder dick ihr seid, kämpfen wir für unser aller Wohlbefinden.

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Thema: Das Experiment

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