Beiträge vom 25. Februar 2008

Tag 3 (ENDLICH!)

Montag, 25. Februar 2008 | Autor: Roger B. Nigk

Okay, der offizielle Tag 3 ist noch nicht ganz vorbei, aber mal ehrlich, Günther Jauch in “Wer wird Millionär?” … so nah kann ich mir Jauchs riesige Ohrlappen gar nicht anschauen um geil zu werden.

Gestern und heute war ich mit den Händen sooooo weit weg von meinem Pimmel, hätt ich mich letzten Freitag nur ein bisschen mehr zusammengerissen, wäre ich schon bei Tag 6, verfickte Scheiße. Egal. Ich bin auf bestem Wege es diesmal etwas länger durchzuhalten, denn meine Freundin ist krank geworden. Eigentlich total beschissen, aber ich muss leider gestehen, dass das meinem Experiment stark zugute kommt, obwohl sie mir schrecklich leid tut und ich sie gerne gesundküssen würde.

Ob ich am Ende zweistellige Tageszahlen in die Blog-Beitragsüberschriften packen werde? 99 Tage ohne onanieren! Der 100. Tag, der Tag der Erlösung: Hodensack prall, kurz vor der ejakulativen Implosion. Eine gewaltige Erderschütterung, saurer Regen, überschwemmte Straßen, glitschige Wälder, halb weggerissene Häuser, Stromausfälle, schwangere Nonnen, ertrunkene Kinder, Massenhysterie und ich … von der selbstauferlegten Qual der Wichsabstinenz befreit.

“Wer wird Millionär?” ist aus. Bevor ich jetzt die fetten Titten von dieser Tine Wittler sehen muss und vielleicht doch noch geil werde, geh ich schlafen. Und damit ich unter einer kuschelig warmen Decken nicht auf die dumme Idee komme mir den Bischof zu polieren, schlaf ich draußen auf der Straße. Nackt. Seitlich in einer Regenrinne liegend. Gute Nacht.

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Volles Haus (Tag 2,9999999…)

Montag, 25. Februar 2008 | Autor: Roger B. Nigk

Der gestrige Tag war nicht nur ein experimenteller Erfolg, sondern gleichzeitig noch der 21. Geburtstag meiner Freundin. Es warteten einige Überraschungen auf sie, in die ich entweder eingeweiht oder gänzlich involviert war (heimlich gemeinsame Sache mit ihrer Mutter zu machen und das eine komplette Woche geheim zu halten, war mir der größte Spaß).

Unangemeldete Überraschungsgäste kamen und gingen. Zu essen gab es reichlich und verdursten musste auch keiner (natürlich ohne Alkohol, der befand sich ausschließlich im Ameisenkuchen). Man konnte sich super unterhalten, fast jeder fing sich ein paar meiner stichigen Kommentare ein und beim Karten spielen (Neunerln & Uno) war ich natürlich der Überkönig (die Mutter meiner Freundin erwischte mich einige Male beim bescheißen, aber selbst fair gezockt konnte ich gewinnen). Das Haus war voller Leben und wie ihr euch vorstellen könnt, auch voller Liebe. Ihre Augen strahlen zu sehen, ihr Lachen zu hören … ihr Haar zu riechen, ihre Lippen zu spüren …

Bereits abends um 9 Uhr waren wir beide fix und fertig. Dass ich einen gesamten Tag in einem fremden Haus verbringe, ist bei mir schon etwas länger her, war aber eine wunderschöne Erfahrung. Ich habe jede Minute genossen und mich königlich amüsiert. Das muss aber nicht heißen dass es mir gut geht, jetzt gerade wo ich diese Zeilen schreibe. Sobald ich zuhause bin holen mich viele Sachen wieder ein und ich frage mich, warum das so sein muss. Meine familiären Verhältnisse waren schon immer eigenartig, seit längerer Zeit sind sie aber nur noch anstrengend. Egal wie gut es mir in der einen Hälfte meines Lebens geht, in der anderen ist stets ein Haufen Gedärme durch den ich mich zwängen muss ohne verdaut zu werden. So hält sich die Waage waagerecht.

Thema: Allgemein, Das Experiment | 4 Kommentare