Tag 2

Donnerstag, 21. Februar 2008 |  Autor: Roger B. Nigk

Keine Ahnung wie das bei euch ist, aber wenn ich morgens aufwache, hoble ich mir erstmal das Morgenholz beim Duschen weg bevor ich mir Frühstück mache. Duschen ist wirklich etwas sehr bequemes. Man kann sich waschen und währenddessen einen satten Pissestrahl ins Abflussloch drücken. Wo sonst hat man diese Art von Luxus noch, sich waschen und gleichzeitig erleichtern? Man könnte beim Sitzpinkeln die Eier clever in der Schüssel platzieren und ein paar mal spülen, aber das ist nicht vergleichbar, zumindest in meinem Fall, denn ich müsste mich da böse verrenken um mir den Sack vom Klo “abspülen” zu lassen. Dann lieber diese teueren Toiletten die dir von unten ins Arschloch spritzen damit du sauber wirst. Leider hab ich sowas nicht, also bleibt mir nur der Beim-Duschen-Pissen-Luxus.

Heute gestaltete sich das ganze nicht so einfach. Oh ja, da war eine Morgenlatte, und was für eine! Ewig lange Minuten vergingen bis mein Kleiner entspannt genug war um mich von diesem bösen Druckgefühl angestauten Urins zu befreien. Da beschleunigte auch das laufende Plätscher-Geräusch der Dusche nichts. Wenigstens nicht gewichst, auch wenn’s nicht leicht war.

Habe heute die Digital-Kamera eines Freundes meines Vaters ausprobiert. Das hat mich den halben Tag über gut abgelenkt, bis ich damit anfing meinen Schwanz zu fotografieren, Vorher-Nachher-Bilder, ihr wisst schon, habt ihr bestimmt auch schon mal gemacht. Unerigiert passte er noch so drauf, steif brauchte ich die Weitwinkel-Funktion. Und da war er … steif … ich legte die Kamera weg … konnte mich aber noch retten weil meine Oma an der Zimmertür klopfte (fast zwickte ich mir die Vorhaut im Reißverschluss ein).

Später eMails gecheckt. Wie immer wenn ich den Laptop einschalte, suche ich Porno-Web-Seiten nach Updates ab, das ist zur (eigentlich sehr traurigen) Gewohnheit geworden. “She loves eating cock”, “Coed Banging”, “Cover the chocolate”, “Cum Licking Broad”, “A Titsjob and Blowjob” … die Clip-Titel vieler Versuchungen und das schon beim ersten Klick. Auf der nächsten Porno-Seite ging’s weiter: “Twins Taste Eachother”,”The Dangers Of Bestiality”, “That Looks Infected”, “Fighting While Fucking”, “Amputee Sextape”. Dass ich die restlichen 27 Seiten aus meinem Leseverzeichnis nicht mehr durchging sollte euch verständlich sein.

Ich musste meinen Ständer irgendwie wegkriegen. Abschneiden war mir die erste und einfachste Lösung. Leider ging mir dabei das Küchenmesser kaputt und mein Schwanz war nicht mal angeritzt. Was jetzt? Draufschlagen. Zuerst mit der flachen Hand. Nichts. Ein paar Schläge mehr. Warten. Nichts. Mit der Faust das gleiche Ergebnis. Runter in den Keller. Hammer geholt. Machte einen Höllenlärm, aber Penis immer noch steif. Ich wühlte im Werkzeugkasten nach etwas brauchbarem. Ich könnte mir den Schraubenzieher reinschieben und ihn so schnell es geht drehen. Halt! Da liegt ganz unten versteckt ein Feuerzeug. Klick, klick, klick. Es funktioniert nicht! Ah, jetzt. Ich halte das brennende Feuerzeug unter meinen Schwanz. Versengtes Schamhaar dringt in meine Nase. Stinkt grausam. Mein Penis bleibt steif. Verdammt!

Auf dem Weg zurück in die Wohnung trage ich eine rauchende Erektion vor mir her. Vollkommen ratlos lasse ich mich auf die Couch im Wohnzimmer fallen. Oma und Opa schauen weg vom Fernseher und hin zu mir. “Was läuft denn?”, frage ich um von meinem “Problem” abzulenken. Es war die Tagesschau. “Was schon so spät?”, “Du warst nicht zum Mittagessen hier.”, sagt Oma. “War im Keller.”, “Was hast du da gemacht?”, “Ich … hab nach so’nem Schraubdings gesucht, wollte mir neue Rollen ans Skateboard schrauben.”, “Hast du doch schon letztes Jahr.”, “Na und? Is’ verdammt lange her. Solche Rollen sind schnell abgefahren.”, “So oft bist du doch gar nicht mit dem Skateboard draußen gewesen nachdem du dir beim Fahren das Handgelenk —”, “Ja, ja, ja. Trotzdem.”

Gesprächspause.

Und Tagesschau.

Blick nach unten.

STÄNDER WEG!

Gott sei Dank.

Nachdem ich die Reste vom Mittagessen aß, räumte ich mein Zimmer weiter auf (ja, das zieht sich meist über mehrere Tage hinweg bei mir). Dabei fand ich ein paar Wichsvorlagen aus meiner jungen Teenie-Zeit, aus Zeitungen und Magazinen geschnittene Tittenbilder (u. a. auch aus einem Krankenkassen-Heft). Was hatte ich damals für niedrige Ansprüche, unfassbar. Diese zittrig ausgeschnittenen Papierschnippsel mit lauter hässlichen Fotzen drauf, stellten keine Gefahr mehr da, die waren im wahrsten Sinne des Wortes “entschärft”. Genauso verhielt es sich mit alten Ausgaben der Bravo, die mal irgendjemand bei mir ablieferte bevor er sie wegwerfen wollte. Das einzige was mir das Nicht-Wichsen schwer machte, war gegen Abend ein kleiner Pudel der an mir vorbeilief, als ich den ganzen Müll aus meinem Zimmer runtertrug, aber ich blieb “standhaft”. Wir werden sehen wie’s mir morgen ergeht.

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Thema: Das Experiment

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2 Kommentare

  1. du weichei :> du heulst ja heut schon wie ein mädchen… wart mal ab bis du in der nacht aufwachst nach dem feuchtesten traum den du seit langem hattest :> dann wirds schwer :P

  2. 2
    FrauSherlockH. 

    Ha! Gefunden. Trotz krank. Super! Lesen tue ich’s die Tage…das verkraftet mein angeschlagener Körper heute nicht.

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